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HYROX Paris Grand Palais 2026: Zwischenbilanz und was am Wochenende noch ansteht
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HYROX Paris Grand Palais 2026: Zwischenbilanz und was am Wochenende noch ansteht

25. April 2026ROXWALL7 min

Fünf Renntage im Grand Palais, über 5 300 Finisher schon im Ziel und ein französischer Pro-Rekord pulverisiert. Hier die Bilanz bis hierher und was am Samstag und Sonntag noch zu verfolgen ist.

HYROX Paris Grand Palais 2026: ein Event, das eine andere Dimension annimmt

Fünf Renntage unter dem Glasdach des Grand Palais. Vom 23. bis 27. April 2026 hat HYROX die Avenue Winston-Churchill 3 in das größte Functional-Fitness-Stadion Europas verwandelt. Die Kulisse steht: Das Mittelschiff ist zur Strecke geworden, die Stationen reihen sich unter den denkmalgeschützten Stahlträgern, und jede Welle hört ihre eigenen Anfeuerungen unter der Kuppel widerhallen.

HYROX

Offizielles HYROX-Foto.

Wir sind heute, Freitag, 25. April, in der Mitte des Events. Die Wellen vom Mittwoch und Donnerstag sind durch, und 152 Athletinnen und Athleten haben heute Morgen ihr Rennen beendet. Hier ist, was bis jetzt passiert ist, und was bis zu den Finals am Wochenende noch ansteht.

Die Zahlen nach zweieinhalb Tagen

Die Volumina sprechen für sich:

  • 2 528 Finisher am Mittwoch, 23. April (Tag 1)
  • 2 656 Finisher am Donnerstag, 24. April (Tag 2)
  • 152 Finisher am Freitagvormittag, 25. April (Tag 3 läuft)
  • 5 336 Teilnehmer insgesamt sind bereits durch die Zielzone gelaufen

Mit zwei Renntagen noch vor uns (Samstag und Sonntag) steuert das Event wenig überraschend auf ein Volumen zu, das mit den 21 925 Finishern aus 2025 in derselben Venue vergleichbar ist. Paris bleibt der dichteste HYROX-Termin Westeuropas.

Vergleich mit 2025: Das Niveau zieht spürbar an

Wenn man die Zeiten von 2026 mit denen von 2025 in derselben Venue vergleicht, zeichnet sich ein klarer Trend ab: Das Niveau ist an der Spitze explodiert. Hier der Vergleich bei Pro Men:

  • 2025: Guillaume Levoy (FRA) gewinnt in 1:00:52, Tommy Valentin Zweiter in 1:01:10
  • 2026 (laufend): Julien Coquillaud-Salomon (FRA) dominiert in 55:12, Tommy Valentin Zweiter in 56:00

Mehr als fünf Minuten Vorsprung zwischen den beiden Ausgaben auf Platz eins. Für Tommy Valentin sind das 5 Minuten 10 schneller als seine eigene Leistung von 2025. Die Sättigung des europäischen Kalenders und die Professionalisierung der französischen Pro-Elite produzieren Zeiten, die man sich vor 12 Monaten nicht vorgestellt hätte.

Die markanten Leistungen aus dem Auftakt

Julien Coquillaud-Salomon schreibt Geschichte bei den Pro Men

55 Minuten und 12 Sekunden. Das ist die neue Referenzzeit beim HYROX Paris in Pro Men, gesetzt von Julien Coquillaud-Salomon. Auf diesem Niveau reden wir von einem Athleten, der über 8 km Lauf einen Schnitt um 4:00/km halten kann und dabei die acht Stationen ohne nennenswerten Verlust einsteckt. Eine Leistung, die ihn in die Pro-Weltspitze dieser Saison katapultiert.

Hinter ihm ist die Top 5 ultraeng und zu 100 % frankophon (außer Florian Gast auf Platz 5, der für Deutschland startet):

  • 1. Julien Coquillaud-Salomon (FRA): 55:12
  • 2. Tommy Valentin (FRA): 56:00
  • 3. Willy Georges (FRA): 56:29
  • 4. Steve Pinau (FRA): 56:30
  • 5. Florian Gast (GER): 57:10

Vier Franzosen in den Top 4. In einer HYROX-Szene, die lange von Deutschen und Briten dominiert wurde, ist das ein starkes Signal.

Anne-Caroline Charpentier knapp neben dem Podium bei Pro Women

Auf der Frauenseite setzt sich die Österreicherin Alice Schürer in 1:03:37 durch, vor der Deutschen Viola Oberländer (1:04:24). Die beste Französin Anne-Caroline Charpentier wird Dritte in 1:04:28, nur 51 Sekunden hinter dem Sieg. Die Top 5 sieht außerdem Elodie Ravera-Scaramozzino (4., 1:04:52) und Jezabel Kremer (5., 1:05:23) und bestätigt damit die Tiefe des französischen Frauen-Pro-Kontingents.

Das französische Team Relay liefert ab

Das Relay-Format (4 Athleten, die das Rennen rotierend laufen) hat einen intensiven Kampf geliefert. Das Quartett Pereira / Valentin / Joud / Kis setzt sich in 50:01 durch, gefolgt von Bernadet / Seraline / Jouve / Martins 33 Sekunden dahinter (50:34). Platz 3 geht an Aubertot / Cadiot / Goi / Morgado da Costa in 51:26. In diesem Team findet sich Eliott Goi wieder, ein gut bekannter Athlet der französischen HYROX-Community.

Doubles Mixed: Salome De Barthez und Matteo Solari setzen die Marke

Im Format Doubles Mixed (ein Mann, eine Frau, abwechselnde Reps) zeichnet das Duo Salome De Barthez / Matteo Solari die beste Zeit in 55:40. Caroline Tallard und Théo Kis (ja, derselbe Théo Kis aus dem siegreichen Relay) folgen 20 Sekunden später in 56:00.

Open Women: eine zu 100 % französische Top 5

In der Division Open Women zeigt das aktuell konsolidierte Feld an der Spitze ausschließlich Französinnen:

  • 1. Pauline Panek (FRA): 1:07:26
  • 2. Angélique Chetaneau (FRA): 1:08:29
  • 3. Manon Fourticq (FRA): 1:09:03
  • 4. Marie Oheix (FRA): 1:10:13
  • 5. Marie-Laure Bliquy (FRA): 1:10:36

Unter der Marke von 1:11 ist das ein Niveau, das vor zwei Saisons bei den meisten französischen HYROX-Rennen aufs Podium gereicht hätte. Das Amateur-Frauenfeld ist in der Qualität nach oben gesprungen, und Paris ist sein Schaufenster.

Doubles Women: internationales Duell an der Spitze

Doubles Women hat 672 Finisher zusammengebracht, eine der tiefsten Divisionen auf der Frauenseite. An der Spitze der konsolidierten Wertung:

  • 1. Zeliha Puls / Sinie van der Ben: 1:01:42
  • 2. Florie Lahmi / Aurélie Braban (FRA): 1:02:27
  • 3. Roxane Lucas / Enola Koenig (FRA): 1:02:41
  • 4. Lindsay Chouquet / Lilou Duffau (FRA): 1:04:56

Vier französische Paare in der Top 5, und ein niederländisches Duo, das die Marke setzt. Doubles Women entwickelt sich zu einem der wettbewerbsstärksten Formate des europäischen Zirkus.

Relay Women: das Quartett Deydier-Tallard-Muller-Hoffmann holt Gold

Das Frauen-Team-Relay hat das Team Chloé Deydier / Caroline Tallard / Justine Muller / Estelle Hoffmann in 1:02:38 zur Krone gekrönt, vor Bucci-Marconi / David / Ventimiglia / Mancini Duport (1:05:13). Bronze geht an das Quartett um Angélique Chetaneau (1:05:48), die wir damit gleichzeitig auf Platz 2 Open Women individuell und auf dem Relay-Podium wiederfinden. Doppelter Coup.

Caroline Tallard, der dreifache Front am Wochenende

Besondere Erwähnung für Caroline Tallard, die in zwei Divisionen auf höchstem Niveau auftaucht: 2. in Doubles Mixed (1:02:27 mit Théo Kis) und 1. in Relay Women mit ihrem Team. Zwei Formate am selben Wochenende auf diesem Leistungsniveau zu laufen, verlangt eine außergewöhnliche Vorbereitung.

Vergleich Frauen 2025 vs. 2026: weniger Sprünge, mehr Tiefe

Während Pro Men an der Spitze fünf Minuten gewonnen hat, hat Pro Women sich diskreter entwickelt:

  • Siegerin 2025: Lucy Procter (GBR) in 1:03:52
  • Siegerin 2026 (laufend): Alice Schürer (AUT) in 1:03:37

15 Sekunden besser an der Spitze, aber die Tiefe der Top 10 ist explodiert. Das Niveau von Platz 5 in 2026 (Jezabel Kremer in 1:05:23) wäre letztes Jahr Platz 3 gewesen. Die Professionalisierung läuft auf der Frauenseite, mit leichter Verzögerung, aber real.

Was am Samstag und Sonntag noch ansteht

Samstag, 26. April: der große Open- und Doubles-Tag

An diesem Tag erwarten wir das größte Volumen des Events. Die Mehrheit der Open Men, Open Women und Doubles (alle Kategorien außer Pro) ist auf den Wellen am Samstag konzentriert. Wenn du dort startest, plane deine Anfahrt früh: Der Verkehr rund um die Champs-Élysées kann bereits ab 7 Uhr dicht sein.

Sonntag, 27. April: die Pro-Doubles-Finals und die Abschlusszeremonie

Der Höhepunkt bleibt für den Schluss. Das Pro Doubles (Pro-Lasten für beide Athleten des Paares) wurde noch nicht gelaufen und beendet das Event am Sonntag. Die erwarteten Zeiten in Pro Doubles Men dürften angesichts des im individuellen Pro und im Standard-Doubles gezeigten Niveaus mit der 53-Minuten-Marke flirten.

Die Pro-Siegerehrung findet am Sonntagnachmittag unter dem Glasdach statt, direkt nach der letzten Welle.

Wie du das Event verfolgst, wenn du nicht vor Ort bist

Alle Ergebnisse werden auf ROXWALL laufend veröffentlicht, in der Regel in den Stunden nach jeder Welle. Du kannst sie hier einsehen: Ergebnisse HYROX Paris Grand Palais 2026.

Du kannst nach Division, Geschlecht, Alter filtern oder einen Athleten direkt nach Namen suchen. Jedes Athletenprofil zeigt die 16 splits (8 runs + 8 stations) im Detail, damit du genau verstehst, wie das Rennen aufgebaut war.

Du läufst am Sonntag? Ein paar Last-Minute-Erinnerungen

  • Schlaf: Die zwei Nächte vor dem Rennen zählen mehr als die Nacht davor. Wenn du heute Nacht nicht geschlafen hast, kein Stress, du kannst die kommende Nacht noch nutzen.
  • Hydration: 40 ml pro Kilogramm Körpergewicht über den Samstag verteilt. Unser HYROX-Hydrationsguide beschreibt das Protokoll Stunde für Stunde.
  • Streckenkenntnis: Komm 90 Minuten vor dem Start am Morgen. Die Zielzone des Grand Palais hat ein eigenes Verkehrsschema, das du vor dem Startschuss verstehen solltest.
  • Risikostationen: sled push (der Boden des Grand Palais ist glatt, halte dich von der ersten Schubeinheit an an die Rillen) und burpee broad jumps (unser technischer Guide für Station 7).

Und nach dem Rennen?

Deine Splits Paris 2026 sind in den Stunden danach auf ROXWALL. Und wenn du eine schöne Erinnerung an dieses Rennen aufbewahren willst (zu Hause, an der Wand, bereit für deinen HYROX-Paris-Patch), fertigen wir personalisierte Hexagon-Rahmen mit deinem Namen, deiner Zeit und deinen Farben. Über 1 100 französische Athleten haben uns bereits ihren HYROX-Rahmen anvertraut.

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